Mittwoch, 16. März 2016

2014 Laurenza Pinot Grigio Garganega - del Veneto

Heute mal ein Experiment:

Der 2014er Laurenza Pinot Grigio Garganega - del Veneto


Warum Experiment? Zum einen handelt es sich um einen italienischen Pinot Grigio, genaugenommen kommt er aus Venetien. Zum anderen handelt es sich um ein preisliches Experiment. Ihn habe ich beim Einkaufen bei Rewe gefunden. Gekostet hat er 2,59 Euro und damit ist er weit unter meiner sonstigen 5-Euro-Grenze. Kann er trotzdem was? Das werden wir noch sehen.

Optisch kommt der Pinot Grigio in einer ansehnlichen Flasche mit einem altertümlichen Logo daher. Der Rest des Etiketts ist sehr schlicht im Schwarz-Weiß-Stil gehalten. Ich finde die Flasche sieht nicht nach Billigwein aus.
Abfüller ist die Wegenstein GmbH in Österreich. Warum füllt ein Österreichisches Unternehmen italienischen Wein ab?
Der Wein an sich hat eine sehr helle Farbe, typisch für einen jungen Grauburgunder. 
Das Bouquet des Weins kommt leider wenig fruchtig daher. Ich empfinde den Geruch schon fast leicht stechend, leider kein gutes Zeichen. Geschmacklich kann ich wenig Restsüße erkennen, ich schmecke eher etwas Säure, was über den Geschmack meiner sonstigen Weine hinausgeht. Ich bevorzuge Weine mit leichter Restsüße. Bis auf die fehlende Restsüße und den minimal stechenden Geruch hält der Italiener aber keine negativen Überraschungen bereit. Leider aber auch nicht unbedingt positive. Denn es lassen sich nur wenige Aromen erkennen. Der Wein schmeckt einfach etwas dünn und traubig.

Ob das der Herkunft oder dem Preis kann ich hier schwer sagen, dafür muss ich erstmal ein paar weitere Italiener probieren. 

Zum puren Genuß kann ich diesen Wein weniger empfehlen. Um daraus aber eine Weinschorle zu machen, ist er allemal gut!

Bei Amazon kann ich ihn nicht finden, dafür aber im Rewe-Online-Shop, falls ihn tatsächlich mal jemand probieren möchte: Laurenza Pinot Grigio 2014


Montag, 14. März 2016

Ducksteiner Original - Mal etwas ganz anderes :-D


"Was soll das denn hier??? Das passt doch gar nicht hierhin!!!" - sollte man denken!

Doch beim "Duckstein" handelt es sich nicht um einfaches Bier. "Duckstein" ist Bier mit Tradition. Und obwohl es hier eigentlich nur um Weine und vor allem Grauburguner-Weine geht, nehme ich es mir hier einfach raus, das Duckstein-Bier vorzustellen. Warum? Weil ich es beim letzten Einkauf mitgenommen habe und es jetzt gerade genieße.

Der Name des Bieres stammt vom Stein, durch den der Lutter-Bach fließt, den Bach dessen Wasser zum Brauen des Duckstein-Bieres verwendet wird. Natürlich wird zusätzlich auch Weizen und Hopfen verwendet. Das Duckstein-Bier wird bereits seit dem 17. Jahrhundert in Königslutter gebraut und ist über die deutschen Landesgrenzen hinaus bekannt. Vertrieben wird das Duckstein-Bier inzwischen von der Duckstein GmbH aus Hamburg.

Möglicherweise ist mir dieses Bier auf Grund meiner Studienzeit im nahe gelegenen Braunschweig so bekannt, was es natürlich weder besser noch schlechter macht :-D

Soo, zum eigentlich wichtigen am Bier, dem Geruch, dem Geschmack und dem Aussehen:

Farblich ist das Duckstein-Bier wie auf der Etiketten-Beschriftung angegeben rotblond bis leicht bräunlich. Meiner Meinung nach eine perfekte Bierfarbe. Leider hatte ich kein Duckstein-Glas zur Hand, deshalb musste ein Heineken-Glas herhalten, was ich von der Heineken-Experience-Tour in Amsterdam als Andenken mitgenommen habe.
Schon der Geruch verrät die geschmacklichen Eigenschaften des Bieres: Würzig und intensiv, leicht karamellartig und ein gewisser Buchenholz-Geruch ist erkennbar.
Der volle Geschmack bestätigt natürlich den edlen Geruch. Der Schaum ist leicht cremig: Nicht so stark wie bei Guiness aber auch nicht so schwach wie bei Kölsch. Meiner Meinung nach ist das Ducksteiner ein perfektes Bier zum Essen von würzigen Speisen oder zum Genießen an warmen Tagen. Auf Grund des eher gehobenen Preises empfiehlt es sich weniger als "Sauf"-Bier sondern nur zum gelegentlichen Genuß.



Meiner Meinung nach ist das Duckstein-Bier eine klare Empfehlung wert.
Probiert es aus und hinterlasst mir eure Meinung:



Montag, 7. März 2016

2014 Wolfberger Gewürztraminer

Mal etwas, was eigentlich nicht hierher passt:

Der 2014er Wolfberger Gewürztraminer Signature

Nein, er ist kein Grauburgunder, kein Pinot Gris. Dennoch ist er durchaus erwähnenswert. Wie bin ich auf ihn gekommen?
Natürlich: Schaut man etwas weiter unten findet man den Wolfberger Pinot Gris, der mir wundervoll gemundet hat.



Doch was ist er und was kann er?

Preislich ist er mit 12,90 Euro schon etwas weiter oben angesiedelt, als die Weine, die sonst in meinem Regal stehen. Ich finde Preise im Bereich von fünf bis zehn Euro in Ordnung. Ich glaube, dass die Weine dadrüber nicht proportional besser werden.

Der Geruch des Weins ist viel intensiver als der von Grauburgunder-Weinen. Er riecht fruchtig bis blumig. Zitrusfrüchte und Gewürze lassen sich hier wirklich leicht erkennen. Auch geschmacklich ist der Gewürztraminer wie der Name schon sagt "würzig". Und auch im Geschmack bestätigt sich der intensive fruchtige Geschmack. Der Wolfberger Gewürztraminer schmeckt im Gegensatz zu vielen anderen Gewürztraminern allerdings nicht unecht oder parfümiert.

Wie auch die Grauburgunder hat der Gewürztraminer mit 13,00% einen hohen Alkoholgehalt. Bei der Rebsorte "Gewürztraminer" handelt es sich im übrigen um eine rötliche und frühreifende Art des Roten Traminers.

Der Wolfberger Gewürztraminer ist durchaus eine Empfehlung, wenn man einmal eine positive Abwechselung vom Grauburgunder erleben möchte.

Finden kann man ihn hier:




Hier noch ein paar zusätzliche Infos vom Weingut: (:-D)